Present Perfect bildet so einen zentralen Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit Zeit und gesellschaftlicher Wandelbarkeit. Die Ausstellung setzt an, wo Vergangenheit auf Zukunft trifft, wo Haltungen entstehen, Narrative geformt und Entscheidungen wirksam werden. Vergangenheit wirkt nicht als abgeschlossene Geschichte, sondern als Reservoir wirksamer Erfahrungen, die gegenwärtige Entscheidungen strukturieren. Gegenwart erscheint zugleich als Übergangsraum, in dem Bedeutungen verschoben und zukünftige Möglichkeitsräume angelegt werden.
So wird sichtbar, dass Wandel nicht abrupt entsteht, sondern sich in zeitlichen Überlagerungen vollzieht: Verzögerungen, Beschleunigungen, Wiederholungen. Zeit wird so zur entscheidenden Größe, die bestimmt, wie gesellschaftliche Entwicklungen beginnen, fortschreiben oder kippen.
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